Ein Bericht aus zweiter, gar dritter, eigentlich ein Bericht aus vielen Händen von der zehnten Verleihung des Amadeus Awards, der größten Musikpreisverleihung in Österreich. Schauplatz Museumsquartier Halle E, 10. September 2009 Aftershowparty.
Ja, der diesjährige AMADEUS war schon. Richtig, diesmal nicht im Mai, sondern gerade eben, im September. Ich erwähne dies, extra sogar hier, in einem Musikmagazin, da ich am Tag der Preisverleihung, nachmittäglich Musiker traf, die das nicht wussten. Es dauert eben, bis sich neue Termine, neue Abläufe, neue Formate durchsetzen, vor allem, wenn die mediale Berichterstattung darüber eher mager ist. Jede/r Musikbranche Eingeweihte wusste natürlich über den „AMADEUS Neu“ bescheid, aber viele MusikerInnen, MusikkonsumentInnen, haben nix mitbekommen von der neugestalteten Trophäe, dem neuen Abstimmungsmodus, dem neuen Gesicht des österreichischen Musikpreises.
Die Fernsehübertragung auf PULS 4 wurde ebenfalls erst in den Wochen davor fixiert, und so gab es in den TV Sendern des Landes kaum Vorberichterstattungen.
Aber er fand statt. Ich war eingeladen um auch für OKTO TV einen Bericht zu drehen, und da ich die vergangenen neun AMADEUS Verleihungen ebenfalls anwesend war, freute ich mich auf einen Abend der österreichischen Musikszene.
Doch es wollte anders kommen. Ich musste am Tag der Verleihung drehen. Für „Der wilde Gärtner“, mit Roland Düringer, Karl Künstler, Max Meyer und Topoke im entfernten Böheimkirchen im Blumenbeet stehen. Auch sehr schön, da musikalisch an diesem Drehtag die lieben Herren von „Krautschädl“ in unserem Garten mit von der Partie waren, um den Krautsalat zu rocken! Für mich deshalb aber nix mit AMADEUS Berichten dachte ich mir. Um 22:00 Uhr wurde Drehschluss gegeben. Ich ab ins Auto Richtung Wien und dem Vorsatz, mir bei der Aftershow Party von lieben MusikerfreundInnen die Preisverleihung erzählen zu lassen, folgt hiermit die Wiedergabe meiner Blitzlichtumfrage: „Wie woas, und wer hot gwunnan?“
Natürlich reichlich betrunkene Menschen bei meinem Eintreffen um 23:10. Ich wäre sicher eine von Ihnen, wäre ich seit 19:00 vor Ort gewesen. Erster Kontakt, ein Sänger einer Amadeus erprobten Band. Er schildert mir, wie gut er sich unterhalten hat in den letzten Stunden. Die Preisverleihung war gelungen, kurzweilig, der Rahmen der Halle E stimmungsvoll. Er erzählte mir, dass Vera was gewonnen hat, und Kreisky und nach meinem Nachfragen erinnert er sich auch an einen Preis für Texta. Sonst weiss er die Sieger nicht mehr so genau, er wäre oft draussen gewesen, denn in der Vorhalle wären die Getränkeausgaben die ganze Zeit offen gewesen.
Gut war, so sagt er, dass man nicht sitzen musste und die Nominierten gut erkennbar in einem extra Bereich gesessen wären. Nach dem Rahmenprogramm gefragt bekomme ich die Info, es habe Stürmer begonnen und dann gab es eine fixe Band, die zwischen den Verleihungen (komisch dass das Verleihung heisst.... man muss ja den Preis nicht wieder zurückgeben! Fällt mir nur gerade auf. „Schenkungen“ fänd ich passender....) gespielt hätte. Mit einem Posaune Spieler und einem Kontrabass. Aha! Super Idee find ich das in dem Moment. Gewagt, aber cool.
Die nächsten 20 Minuten versuche ich mich zu orientieren. Wo sind die Klos, die Garderobe, wo mein Bier. Ich treffe viele bekannte Gesichter und schüttle Hände, gebe Küsschen und versuche aber die Gespräche eher „flach“ zu halten. Zuerst mal ankommen und dann Auskunftspersonen finden, denen ich Berichte technisch vertraue. Bei der Garderobe treffe ich auf bereits sehr feiernde Texta. Einer trinkt Spritzer aus der soeben gewonnenen neuen Lautsprecher geformten Trophäe. (Aus dem alten Preis konnte man nicht trinken) Ich gratuliere den angeschlagenen Hip Hopern, bemitleide den am Knie verletzten Flip und knie mich gratulierend vor den Klos, nein bei den Klos, vor dem Franz von Kreisky nieder. Deren Schlipse sitzten noch sehr adrett und ich erfahre, dass sie live gespielt haben, so wie Bunny Lake. Aha! Haben doch mehrere Künstler gespielt! Neue Info. Gut.
Meine Reise führt mich wieder ins Entree. Dort Plattenfirmen Angestellte. Wieder neue Puzzleteile werden mir zur Vervollständigung des Abends geliefert. Herbstrock hat das Album des Jahres gewonnen. Die Seer auch irgendwas, der georgy von Russkaja hat zusammen mit anderen Musikern „Keine Angst“ gespielt. Und es gab Hendlhaxen, die jetzt schon aus sind. OK.
Vera steht vor mir. Ich gratuliere und erfahre, dass sie gewonnen hat, (des hot oiso gestimmt) und sie ein live Lied präsentiert hat, was ihr großen Spaß gemacht hat. Ich würd von ihr noch gerne mehr Insider Dings hören, aber plötzlich dreht sie sich weg. Von rechts erscheint Punkband Freund, den sie so meint selbiger nicht leiden kann. Ah ha, wusste ich auch nicht. Wilder Frontsänger meint, die Veranstaltung wäre fad und unnötig, peinlich und komisch gewesen, gerade deshalb glaub ich hat er so einen Spass!
Ich möchte den Ort des Geschehens sehen und bewege mich in die Halle selbst. Dort tanzendes Menschen. Eberhard Forcher legt, wie die letzte neuen „AMADEUSSE“, Mehrzahl, Platten auf. (meint zumindest meine Erinnerung) Ich treffen Fotografen, Plattenfirmen Chefs, aufgemotzte baldige Top Stars der österreichischen Musikszene und die Managerin der Strottern, die mir erzählt, das die auch gewonnen haben. Na bitte, jetzt hab ich bald alles zusammen! Wir überlegen zusammen, ob ich nicht mit den Strottern beim Michael Jackson Konzerte mit dem Lied „Thriller“ auftreten sollte. Ich bitte sich das den Veranstaltern anzubieten. Ich bin dabei. Damit hab ich auch was geschäftliches beim AMADEUS erledigt und bin sofort sehr zufrieden. Ein längeres Gespräch über die Sinnhaftigkeit solcher Events führe ich mit dem Techniker von Bunny Lake, der das Gschäft auch schon seit Jahren kennt, dazwischen Handeschüttel, nette und böse Menschen laufen her und vorbei...
Mittlerweile ist es 3:00 und mich zieht es magnitisch nach Hause. Beim Jacke holen treffe ich noch mal auf zwei der Kreiskys. Bass und Gitarre der beiden sind verlustig, was sie, so denke ich noch amüsiert. Roman Gregory berichtet mir vor der Tür, dass Alkbottle nicht gewonnen habe, das wurde ihm aber auch erzählt, da er erst ab 23:30 eingetroffen ist.
Nach Zusammenfügung meiner Puzzleteilchen kann ich nur sagen, jeder bekam von der Teilnahme des AMADEUS 2009 das, was er davon haben wollte, also eine gelungenen Veranstaltung für alle Anwesenden.
Keep on musiziering! Birgit Denk
b.log
Birgit Denk berichtet über DENKwürdiges
Freitag, Oktober 02, 2009
Montag, September 28, 2009
Da bin ich wieder
Schau schau!!!
nach einem Jahr und paar Tagen wollt ich euch wieder mal was schreiben....
Passwort futsch!
Wird man ja noch vergessen können, wenn man wie ich tausende Passwörter im Kopf haben muss ;-)
Nach erfolglosem Hin und Her.....
Tresper sei Dank hab i a neues Passwort und werd morgen was Gscheites Schreiben.
Na die Info hobts jetzt braucht!
Schönen Abend
Birgit
nach einem Jahr und paar Tagen wollt ich euch wieder mal was schreiben....
Passwort futsch!
Wird man ja noch vergessen können, wenn man wie ich tausende Passwörter im Kopf haben muss ;-)
Nach erfolglosem Hin und Her.....
Tresper sei Dank hab i a neues Passwort und werd morgen was Gscheites Schreiben.
Na die Info hobts jetzt braucht!
Schönen Abend
Birgit
Dienstag, Juli 15, 2008
DENK in Sibiu Teil 2/3
Meine lieben Daheimgebliebenen!
DENK ist wieder zurück. Zurück aus dem Osten. Hermannstadt/Sibiu. Die Anreise war ohne Schmäh echt ka Bemmal!
Wie bereits im vorigen Blog vorsichtig beschrieben.
Um 3 Uhr Ortszeit sind wir nach einem "URSUS" (no, wos kennt des sei) in die Betten gefallen. Aufgewacht, Frühstück verpasst (oiso ich) und eigentlich nach gefühlten 15 Minuten wieder im Auto gesessen, um zum Veranstaltungsort zu fahren.
Wo? Platz vor Innenstadt, mit riesen Zirkuszelt. Polizei lümmelt davor herum, zur Platz und Equipment Bewachung abgestellt wird uns versichert. Drinnen, im Zelt, finster, stickig und super Hitze! Aufbau mit Klaus, dem EINZIGEN Rumänen der Deutsch spricht. Die Anderen deutschsprachigen SiebenbürgerInnen sind, so wird mir gesagt bereits über 80 und selten bei Konzerten anzutreffen. Klaus "hilft" uns beim Aufbau. Ich sehe ein, dass wir LEI brauchen um uns mit Kaffee zu versorgen und breche auf, gen Fußgängerzone, während die Herren schwitzend, bei 70 Grad aufbauen und so nebenbei auch gleich die ganze PA neu verkabeln müssen. (Thank you Colin)
Es war so heiss, dass sogar erstmals in der DENK Geschichte (soweit sie mir noch geläufig ist) Harry Wiesinger mit nacktem Oberkörper beim Soundcheck in die Tasten klopfte. Zu einem Zeitpunkt, als Tinhof, Mayer, Horstmann bereits seit längerer Zeit ihre gestählten Oberkörper zur Schau trugen. Der oame Ebner war krank, deshalb brav (vorerst) Leiberl angelassen.
Ich in der Innenstadt: Schöne Häuser, die Rumänen mit Kohle in den Schanigärten sitzend, und das Stadtbild prägend.....Banken!
Geld holen, oiso ka Problem, Kaffee holen auch nicht.
Im Zelt zurück hat sich die Zeltaufseherin gerade angeschickt den Boden mit einer Giesskanne zu Wässern. Bravo, ka Saune mehr, sondern jetzt: Dampfbad!
Vorband war auch schon da "Nostalgia" aus Melk. Die erzählen von einer recht entspannten Anreise mit dem Zug, und i bin neidig.
Fertig im Zelt! Es is 16 Uhr Ortszeit und wir marschieren ortskundig begleitet zum Essen in ein schönes Lokal. Dort merken ich, der Rumäne is ein cooler Hund. Er schaut immer ernst, überlegen und überhaupt. "Bam Oida" würde hier auf fruchtbaren Boden fallen. Essen (warten)dauert bis 18:30. Dann noch kurz ins "Heim" duschen.
Am Weg : Kirche. In Griechenland findet man auf jeder Insel ein "Grab des Homer". I glaub in Rumänien ist in fast jeder Kirche das "Grab des Dracula". Oiso schaun da Tinhof, da Horstmann, da Mayer und i ob wir ein Dracula Grab Foto machen können.
(Colin, Harry und Ludwig ahnen den Schwindel und bleiben draussen, wieder 3 Lei daspoat)
Auftritt: 21:00
Rolf der liebe Veranstalter gibt mir einen Zettel mit den wichtigsten rumänischen Floskeln (Danke, Servus, Guten Abend) und mir wird klar... ui, ui, ui, wos soi i nua zwischen den Liedern mochen? Blöd grinsen, tanzen... Was macht denn die Beyonce in dem Fall? Noch mehr Angst macht mir, dass Rolf mich darauf hinweist, dass Gefahren in der deutschen Sprache lauern. Ein freundliches "Prost" des Sängers der Vorband heisst in der Landessprache "Dumm". Net so günstig!
(Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnte; "Titi" ist der Slang Ausdruck für "Joint" in diesen Breiten. Da bekommt die Ansage:" Ladies and Gentleman, Thomas Titi Tinhof" eine sehr gefährliche Note. (Wir erinnern uns an die lümmel Polizisten im ersten Absatz)
Egal, los gehts.
"Wer kann Deutsch?" Alle mir bekannten ÖsterreicherInnen zeigen auf. "English?" So 20 Leute heben die Astln. Na Bravo: Birgit Denk mit Ansagen im Birgit Denk Englisch. Nach der 4ten Moderation wirds dann auch ganz witzig!
Und am Ende klatschen sie dann auch echt mit und haben einen Karl. Trotz, Karl alle noch immer sehr cool.
Höhepunkt der Show: Ein schwer, mit was auch immer angeschlagener Rumäne, tanzt vor mir auf der Bühne. Stil, irgendwas zwischen Gogo, Balz und Epi Anfall. Ich werd ihn körperlich los, indem ich ihn auf den solierenden Ludwig ansetzte. (jo böse, I know)
Zu "Na des los net aus" windet sich der rumänische Körperkünstler zur Gaude Aller.
Komplett out als Zugabe natürlich ohne euch liebe Fans ein Sologesang, obwohl einige RumänInnen brav versuchen mit zu johlen.
Schee woas, guad is gaungan, nix is gscheng. Alle DENKs um eine Erfahrung reicher.
Den Abend lassen wir bei Schnaps in Achtel Gläsern ausklingen. (Bringts ma irgendwer a Ochtel, bekommt in Sibiu eine ganz andere Bedeutung ;-)))
Balkonparty im "Heim", mit neu gewonnenen DENK Fans, nämlich den jungen Buam von Nostalgia, die uns ganz toll lieb haben und sich unter den wohlwollenden Augen des Aftershow Kaisers TT Tinhof noch zu nächtliche Eskapaden hinreissen lassen. (Der Titi nimmt die Nachwuchsförderung halt wirklich ernst)
Heimreise Sonntag, Abfahrt 10:30 Ortszeit. Harry weckt und fährt.
Nach 10 Stunden sind wir auch schon wieder daham.
Hinter uns liegen Hitze, Gewitter in Ungarn, schwierige Schlafverhältnisse(siehe Foto Startseite) und unzählige Liter Wasser.
Schod, dass net dabei woats. ;-)
Wir segn uns no den Summa!
Tirgit Penk (liebe Grüße an den Nostalgia Frontmann)
DENK ist wieder zurück. Zurück aus dem Osten. Hermannstadt/Sibiu. Die Anreise war ohne Schmäh echt ka Bemmal!
Wie bereits im vorigen Blog vorsichtig beschrieben.
Um 3 Uhr Ortszeit sind wir nach einem "URSUS" (no, wos kennt des sei) in die Betten gefallen. Aufgewacht, Frühstück verpasst (oiso ich) und eigentlich nach gefühlten 15 Minuten wieder im Auto gesessen, um zum Veranstaltungsort zu fahren.
Wo? Platz vor Innenstadt, mit riesen Zirkuszelt. Polizei lümmelt davor herum, zur Platz und Equipment Bewachung abgestellt wird uns versichert. Drinnen, im Zelt, finster, stickig und super Hitze! Aufbau mit Klaus, dem EINZIGEN Rumänen der Deutsch spricht. Die Anderen deutschsprachigen SiebenbürgerInnen sind, so wird mir gesagt bereits über 80 und selten bei Konzerten anzutreffen. Klaus "hilft" uns beim Aufbau. Ich sehe ein, dass wir LEI brauchen um uns mit Kaffee zu versorgen und breche auf, gen Fußgängerzone, während die Herren schwitzend, bei 70 Grad aufbauen und so nebenbei auch gleich die ganze PA neu verkabeln müssen. (Thank you Colin)
Es war so heiss, dass sogar erstmals in der DENK Geschichte (soweit sie mir noch geläufig ist) Harry Wiesinger mit nacktem Oberkörper beim Soundcheck in die Tasten klopfte. Zu einem Zeitpunkt, als Tinhof, Mayer, Horstmann bereits seit längerer Zeit ihre gestählten Oberkörper zur Schau trugen. Der oame Ebner war krank, deshalb brav (vorerst) Leiberl angelassen.
Ich in der Innenstadt: Schöne Häuser, die Rumänen mit Kohle in den Schanigärten sitzend, und das Stadtbild prägend.....Banken!
Geld holen, oiso ka Problem, Kaffee holen auch nicht.
Im Zelt zurück hat sich die Zeltaufseherin gerade angeschickt den Boden mit einer Giesskanne zu Wässern. Bravo, ka Saune mehr, sondern jetzt: Dampfbad!
Vorband war auch schon da "Nostalgia" aus Melk. Die erzählen von einer recht entspannten Anreise mit dem Zug, und i bin neidig.
Fertig im Zelt! Es is 16 Uhr Ortszeit und wir marschieren ortskundig begleitet zum Essen in ein schönes Lokal. Dort merken ich, der Rumäne is ein cooler Hund. Er schaut immer ernst, überlegen und überhaupt. "Bam Oida" würde hier auf fruchtbaren Boden fallen. Essen (warten)dauert bis 18:30. Dann noch kurz ins "Heim" duschen.
Am Weg : Kirche. In Griechenland findet man auf jeder Insel ein "Grab des Homer". I glaub in Rumänien ist in fast jeder Kirche das "Grab des Dracula". Oiso schaun da Tinhof, da Horstmann, da Mayer und i ob wir ein Dracula Grab Foto machen können.
(Colin, Harry und Ludwig ahnen den Schwindel und bleiben draussen, wieder 3 Lei daspoat)
Auftritt: 21:00
Rolf der liebe Veranstalter gibt mir einen Zettel mit den wichtigsten rumänischen Floskeln (Danke, Servus, Guten Abend) und mir wird klar... ui, ui, ui, wos soi i nua zwischen den Liedern mochen? Blöd grinsen, tanzen... Was macht denn die Beyonce in dem Fall? Noch mehr Angst macht mir, dass Rolf mich darauf hinweist, dass Gefahren in der deutschen Sprache lauern. Ein freundliches "Prost" des Sängers der Vorband heisst in der Landessprache "Dumm". Net so günstig!
(Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnte; "Titi" ist der Slang Ausdruck für "Joint" in diesen Breiten. Da bekommt die Ansage:" Ladies and Gentleman, Thomas Titi Tinhof" eine sehr gefährliche Note. (Wir erinnern uns an die lümmel Polizisten im ersten Absatz)
Egal, los gehts.
"Wer kann Deutsch?" Alle mir bekannten ÖsterreicherInnen zeigen auf. "English?" So 20 Leute heben die Astln. Na Bravo: Birgit Denk mit Ansagen im Birgit Denk Englisch. Nach der 4ten Moderation wirds dann auch ganz witzig!
Und am Ende klatschen sie dann auch echt mit und haben einen Karl. Trotz, Karl alle noch immer sehr cool.
Höhepunkt der Show: Ein schwer, mit was auch immer angeschlagener Rumäne, tanzt vor mir auf der Bühne. Stil, irgendwas zwischen Gogo, Balz und Epi Anfall. Ich werd ihn körperlich los, indem ich ihn auf den solierenden Ludwig ansetzte. (jo böse, I know)
Zu "Na des los net aus" windet sich der rumänische Körperkünstler zur Gaude Aller.
Komplett out als Zugabe natürlich ohne euch liebe Fans ein Sologesang, obwohl einige RumänInnen brav versuchen mit zu johlen.
Schee woas, guad is gaungan, nix is gscheng. Alle DENKs um eine Erfahrung reicher.
Den Abend lassen wir bei Schnaps in Achtel Gläsern ausklingen. (Bringts ma irgendwer a Ochtel, bekommt in Sibiu eine ganz andere Bedeutung ;-)))
Balkonparty im "Heim", mit neu gewonnenen DENK Fans, nämlich den jungen Buam von Nostalgia, die uns ganz toll lieb haben und sich unter den wohlwollenden Augen des Aftershow Kaisers TT Tinhof noch zu nächtliche Eskapaden hinreissen lassen. (Der Titi nimmt die Nachwuchsförderung halt wirklich ernst)
Heimreise Sonntag, Abfahrt 10:30 Ortszeit. Harry weckt und fährt.
Nach 10 Stunden sind wir auch schon wieder daham.
Hinter uns liegen Hitze, Gewitter in Ungarn, schwierige Schlafverhältnisse(siehe Foto Startseite) und unzählige Liter Wasser.
Schod, dass net dabei woats. ;-)
Wir segn uns no den Summa!
Tirgit Penk (liebe Grüße an den Nostalgia Frontmann)
Samstag, Juli 12, 2008
Transilvanische Naechte
Gestern Abfahrt DENK Mobil von Fischamend 14 Uhr 30! Ankunft Sibiu 3 Uhr Ortszeit!
So macht Reisen Spass! Mann glaubt gar nicht wie schnell die Zeit verfliegt ;-)
Österreich: Autobahn, schnell zieht die Landschaft an uns vorbei... (wie poetisch)
Ungarn: Autobahn, schnell zieht die praktisch selbe Landschaft an uns vorbei
Rumänien: Landstrasse, also viel Land und ein Betonband, dass sich durch selbiges schlängelt (ich versuche poetisch zu bleiben)Unsere treuen Begleiter LKW und holländisches Wohnmobil werden wir von 19 Uhr bis 3 Uhr nicht mehr los.
Geschwindigkeit pendelt zwischen 0 und 70 km/h!
Oiso kurz gesprochen, es war alles dabei was das Leben so für einen bereithalten kann:
Enge, Hitze, Hunger, Durst, schlechter Geruch, schlechte Laune, Zusammenhalt, Furcht, Müdigkeit, ...
Dschugelprüfungen: Schaas dagegen!
DENK hat bestanden.
Heute Morgen vom Glockengeläut um 10 geweckt (wir nächtigen in einer evangelischen Herberge, gesponsert vom Land Oberösterreich, und in unseren Zimmern schaut uns der Herrgott beim Schlafen zu) und jetzt, ab zum Soundcheck, der für 4 Stunden anberaumt wurde..... mal sehen!
Bussl vom Dracula
Birgit
So macht Reisen Spass! Mann glaubt gar nicht wie schnell die Zeit verfliegt ;-)
Österreich: Autobahn, schnell zieht die Landschaft an uns vorbei... (wie poetisch)
Ungarn: Autobahn, schnell zieht die praktisch selbe Landschaft an uns vorbei
Rumänien: Landstrasse, also viel Land und ein Betonband, dass sich durch selbiges schlängelt (ich versuche poetisch zu bleiben)Unsere treuen Begleiter LKW und holländisches Wohnmobil werden wir von 19 Uhr bis 3 Uhr nicht mehr los.
Geschwindigkeit pendelt zwischen 0 und 70 km/h!
Oiso kurz gesprochen, es war alles dabei was das Leben so für einen bereithalten kann:
Enge, Hitze, Hunger, Durst, schlechter Geruch, schlechte Laune, Zusammenhalt, Furcht, Müdigkeit, ...
Dschugelprüfungen: Schaas dagegen!
DENK hat bestanden.
Heute Morgen vom Glockengeläut um 10 geweckt (wir nächtigen in einer evangelischen Herberge, gesponsert vom Land Oberösterreich, und in unseren Zimmern schaut uns der Herrgott beim Schlafen zu) und jetzt, ab zum Soundcheck, der für 4 Stunden anberaumt wurde..... mal sehen!
Bussl vom Dracula
Birgit
Mittwoch, Oktober 10, 2007
Brust oder Keule
Hallo meine Lieben!
Menschen die auf der Bühne stehen werden beobachtet. Das soll so sein.
Was macht der/die da? Wie singt, spielt, bewegt, spricht, oder schaut die/der da.
Sitzt die Frisur, passt die Hose, Kajal verschmiert oder top geschminkt?
Das sollte man/frau wissen sobald sie auf der Bühne steht.
Eh kloa.
A Gaude is es jetzt für mich zu sehen, welche umwerfenden Reaktionen frau, dann
bei den Zusehern mit der Wahl ihres Gwandels auslöst.
( Arme Mitmusikanten die können sich Kleidungstechnisch recken und strecken wie sie wollen, keine Gästebuchreaktionen;-)
Welche "Dinger" dann plötzlich in den Vordergrund des Betrachters rücken...
Wie gut die Signale sekundärer Geschlechtsmerkmale wirklich funktionieren...
Das wäre doch ein gutes Diplomarbeitsthema liebe SoziologInnen.
Kaum zu glauben frau bewegt.
Die Frage die manchem Zuseher bleibt, bohrend wird und beim DENK Konzert musikalische Details verblassen lässt, kann nur durch die gründliche Erforschung des eigenen Geschmacks beantwortet werden.
Brust oder Keule?
Liebste Grüße
Birgit
Menschen die auf der Bühne stehen werden beobachtet. Das soll so sein.
Was macht der/die da? Wie singt, spielt, bewegt, spricht, oder schaut die/der da.
Sitzt die Frisur, passt die Hose, Kajal verschmiert oder top geschminkt?
Das sollte man/frau wissen sobald sie auf der Bühne steht.
Eh kloa.
A Gaude is es jetzt für mich zu sehen, welche umwerfenden Reaktionen frau, dann
bei den Zusehern mit der Wahl ihres Gwandels auslöst.
( Arme Mitmusikanten die können sich Kleidungstechnisch recken und strecken wie sie wollen, keine Gästebuchreaktionen;-)
Welche "Dinger" dann plötzlich in den Vordergrund des Betrachters rücken...
Wie gut die Signale sekundärer Geschlechtsmerkmale wirklich funktionieren...
Das wäre doch ein gutes Diplomarbeitsthema liebe SoziologInnen.
Kaum zu glauben frau bewegt.
Die Frage die manchem Zuseher bleibt, bohrend wird und beim DENK Konzert musikalische Details verblassen lässt, kann nur durch die gründliche Erforschung des eigenen Geschmacks beantwortet werden.
Brust oder Keule?
Liebste Grüße
Birgit
Sonntag, Juni 03, 2007
Was i eh
Ihr seit so nett!
Wer?
Unsere Fans. Die Leute die das mögen was wir tun.
Die unsere Konzerte besuchen, unsere Homepage frequentieren, die unsere Leiberl wollen, CDs kaufen, ins Gästebuch eintragen.
Ein Gästebucheintrag ist es jetzt auch, den ich zum Anlass nehme um diesen Blog zu verfassen.
So beschäftigte am 2.6.07 einen Leut mit Namen "kukuk" folgendes,
Wir sollten doch eine Promo Single von "Was i eh" an die Radiostationen schicken!
Des is jo bitte goa ka Kuckuck wer so wos schreibt!
Nein, der is wiff und hat eine der besten, vernünftigsten Ideen DENK Promo technisch.
Sie liegt auf der Hand! Gscheit is des!
Ich hoffe kukuk hackelt bei einer Werbeagentur, einer Promotionagentur,
oder so was.
Sicher ist, er arbeitet bei keinem österreichischem Radio.
Leider, sag ich.
Am 26.5.07 schreibt Robert aus Regensburg:
Rappoltenkirchen CD/DVD is sehr schön für ihn und er wünscht sich, wir kämen bald wieder.
Oder.
Leut die uns zum ersten Mal hören, sind nach unseren Konzerten oft ganz fertig und schütteln die Köpfe, weil sie nicht verstehen, warum sie uns bis dato nicht gekannt haben.
Einer plauderte mit mir, nachdem er extra zu einem Konzert von Bayern nach Ried gereist ist, warum wir nicht in den bayrischen Plattengeschäften zu finden sind.
Anfänglich hat er sogar geglaubt, uns is des wurscht, und wir machen das fast absichtlich, dass er für seine Freund nach Salzburg fahren muss zum CD kaufen.
Bitte noch mal meine Zuneigung an euch ausgedrückt!
Es ist so gut, dass ihr euch Gedanken macht.
Klar auch, dass ihr wollt, dass uns eure Nachbarin auch endlich kennen lernt, und dass wenn ihr den Radio aufdreht,
"Was i eh" zu hören ist. Natürlich auch klar, dass ihr wünscht wir mögen in eurer Nähe musizieren!
Jetzt also.
Statt euch mit "so rennt das Business in Österreich" Geschichten zu langweilen, ein kurzes Bekenntnis meinerseits.
Hiermit Hand aufs Herz:
Ich weiss, DENK ist außergewöhnlich und das ist gewollt und gut so.
Ich will mit DENK im Radio gespielt werden.
Ich gestehe auch, DENK hat das schon oft, auch mit Unterstützung versucht, und viele Abfuhren erhalten.
Ich möchte überall dort Konzerte spielen, wo der/die Veranstalterin uns haben möchte.
Ich gebe auch preis, dass DENK sich schon oft auch selbst angeboten hat, um an den verschiedensten Orten für euch zu spielen.
Ausserdem arbeiten wir an: "RadioeinsätzenzweihundertKonzerteGoldCdsauchgerneimAusland".
Des kennts ma glauben, und wir versuchen uns, dafür nicht über Gebühr zu verbiegen.
Man/frau is jo nimma die Jüngste.
Ein guter alter Musiker Freund, der lange Jahre "im Gschäft" is und der viele Bands beim Wachsen zugesehen hat, gab mir zum Jahreswechsel folgende Weisheit mit auf den Weg:
"Eich gibt`s heia 6 Joa? Na dann miasts eh nua mehr 4 Joa für den Durchbruch oabeiten."
DENK spielt bald, nachzulesen unter Termine
DENK wird gespielt, vom www.frauenkabarett.at
DENK kommt, auch nach Passau 29.6.07
DENK gibts im Handel wenn man/frau danach fragt und unter Bestellungen auf dieser Seite natürlich auch
DENK dankt euch
Empfehlen sie uns weiter!
Birgit
Karl Valentin Spezialsendung auf BR. Auch dafür danke, wenn i scho beim Danken bin.
Wer?
Unsere Fans. Die Leute die das mögen was wir tun.
Die unsere Konzerte besuchen, unsere Homepage frequentieren, die unsere Leiberl wollen, CDs kaufen, ins Gästebuch eintragen.
Ein Gästebucheintrag ist es jetzt auch, den ich zum Anlass nehme um diesen Blog zu verfassen.
So beschäftigte am 2.6.07 einen Leut mit Namen "kukuk" folgendes,
Wir sollten doch eine Promo Single von "Was i eh" an die Radiostationen schicken!
Des is jo bitte goa ka Kuckuck wer so wos schreibt!
Nein, der is wiff und hat eine der besten, vernünftigsten Ideen DENK Promo technisch.
Sie liegt auf der Hand! Gscheit is des!
Ich hoffe kukuk hackelt bei einer Werbeagentur, einer Promotionagentur,
oder so was.
Sicher ist, er arbeitet bei keinem österreichischem Radio.
Leider, sag ich.
Am 26.5.07 schreibt Robert aus Regensburg:
Rappoltenkirchen CD/DVD is sehr schön für ihn und er wünscht sich, wir kämen bald wieder.
Oder.
Leut die uns zum ersten Mal hören, sind nach unseren Konzerten oft ganz fertig und schütteln die Köpfe, weil sie nicht verstehen, warum sie uns bis dato nicht gekannt haben.
Einer plauderte mit mir, nachdem er extra zu einem Konzert von Bayern nach Ried gereist ist, warum wir nicht in den bayrischen Plattengeschäften zu finden sind.
Anfänglich hat er sogar geglaubt, uns is des wurscht, und wir machen das fast absichtlich, dass er für seine Freund nach Salzburg fahren muss zum CD kaufen.
Bitte noch mal meine Zuneigung an euch ausgedrückt!
Es ist so gut, dass ihr euch Gedanken macht.
Klar auch, dass ihr wollt, dass uns eure Nachbarin auch endlich kennen lernt, und dass wenn ihr den Radio aufdreht,
"Was i eh" zu hören ist. Natürlich auch klar, dass ihr wünscht wir mögen in eurer Nähe musizieren!
Jetzt also.
Statt euch mit "so rennt das Business in Österreich" Geschichten zu langweilen, ein kurzes Bekenntnis meinerseits.
Hiermit Hand aufs Herz:
Ich weiss, DENK ist außergewöhnlich und das ist gewollt und gut so.
Ich will mit DENK im Radio gespielt werden.
Ich gestehe auch, DENK hat das schon oft, auch mit Unterstützung versucht, und viele Abfuhren erhalten.
Ich möchte überall dort Konzerte spielen, wo der/die Veranstalterin uns haben möchte.
Ich gebe auch preis, dass DENK sich schon oft auch selbst angeboten hat, um an den verschiedensten Orten für euch zu spielen.
Ausserdem arbeiten wir an: "RadioeinsätzenzweihundertKonzerteGoldCdsauchgerneimAusland".
Des kennts ma glauben, und wir versuchen uns, dafür nicht über Gebühr zu verbiegen.
Man/frau is jo nimma die Jüngste.
Ein guter alter Musiker Freund, der lange Jahre "im Gschäft" is und der viele Bands beim Wachsen zugesehen hat, gab mir zum Jahreswechsel folgende Weisheit mit auf den Weg:
"Eich gibt`s heia 6 Joa? Na dann miasts eh nua mehr 4 Joa für den Durchbruch oabeiten."
DENK spielt bald, nachzulesen unter Termine
DENK wird gespielt, vom www.frauenkabarett.at
DENK kommt, auch nach Passau 29.6.07
DENK gibts im Handel wenn man/frau danach fragt und unter Bestellungen auf dieser Seite natürlich auch
DENK dankt euch
Empfehlen sie uns weiter!
Birgit
Karl Valentin Spezialsendung auf BR. Auch dafür danke, wenn i scho beim Danken bin.
Mittwoch, April 18, 2007
Der Blog lebt
Wenn mann/frau also einen Blog hat, muss der gefüllt werden.
Nein muss er nicht.
Gerade, wenn ich weiss nur Blabla abzusondern, nur damit der Blog lebt, lass ich ihn ruhig a bissl Frühjahrsmüde daher tümpeln.
Ich weiss, viele Blogs sind ja gerade für: „Heute war der morgendliche Kaffe voll gut, und dann hab ich mein Bett gemacht, als ich die erste Biene des Frühlings sah. Ein schöner Tag“ sehr berühmt! (Frei erfundener Eintrag. Ähnlichkeit mit anderen Blogs rein zufällig)
Hab in den letzten Monaten viel reden dürfen. Bei den zahlreichen DENK Konzerten, mit den Damen und Herren von der Presse, mit der Beantwortung eurer vielen Mails, wöchentlich eine „DENK Neues“ Aussendung, Anrufe, Termine, Gewinnspiel, Homepage, private und dienstliche Besprechungen,...
Da war ich dann schon froh, wenn ich trotz sozial, verbal turbulenten Zeiten, stumm, ohne Output, manchmal einfach nur in der Ecke sitzen konnte und „den Herrgott an guaden Mau sei hob lossen“.
Ich nahm mir also zu Hause in meinen 4 Wänden eine kleine Ausszeit. Verbal Urlaub.
Autistische Variante meines verbal Urlaubs:
Zwei Stunden auf den Parkplatz schauen, wer da kommt und geht, ohne natürlich zu registrieren, wer da kommt und geht.
Bissl so wie früher in der Schule bei einer faden (bei mir wars Physik) Stunde.
Aktive verbale Ferien Variation:
Mein verdrecktes Kellerabteil vom Lurch und den verstorbenen Kleintieren befreien. Schachteln von A nach B, und KELLERFENSTER PUTZEN! Abgefahren, oder? Jetzt is komplett gaga die Denk.
Kann ich aber wirklich empfehlen. Einen Raum den mann/frau im Jahr vielleicht 5 mal betritt, und sonst sicher Niemand sieht (ausser es gibt ein Rohrgebrechen im Haus und des is jo eher selten) schön zu machen, hat irgendwie was Verschwenderisches, find ich. Gönnt man sich ja selten.
Durch diese Kartarsis bin ich wieder hergestellt. Die toten Tierchen in meinem Keller haben es mir gezeigt, es steckt noch Leben in mir.
Ich bin bereit. Texten, reden, Blog schreiben.
Und so rufe ich euch zu:
Der Blog wird ewig leben!
Apropos leben. Am Samstag in der Sargfabrik Herr Kempf mit LEB LOS!
Mach ich sicher, sei dabei
Bis bald
Birgit
Nein muss er nicht.
Gerade, wenn ich weiss nur Blabla abzusondern, nur damit der Blog lebt, lass ich ihn ruhig a bissl Frühjahrsmüde daher tümpeln.
Ich weiss, viele Blogs sind ja gerade für: „Heute war der morgendliche Kaffe voll gut, und dann hab ich mein Bett gemacht, als ich die erste Biene des Frühlings sah. Ein schöner Tag“ sehr berühmt! (Frei erfundener Eintrag. Ähnlichkeit mit anderen Blogs rein zufällig)
Hab in den letzten Monaten viel reden dürfen. Bei den zahlreichen DENK Konzerten, mit den Damen und Herren von der Presse, mit der Beantwortung eurer vielen Mails, wöchentlich eine „DENK Neues“ Aussendung, Anrufe, Termine, Gewinnspiel, Homepage, private und dienstliche Besprechungen,...
Da war ich dann schon froh, wenn ich trotz sozial, verbal turbulenten Zeiten, stumm, ohne Output, manchmal einfach nur in der Ecke sitzen konnte und „den Herrgott an guaden Mau sei hob lossen“.
Ich nahm mir also zu Hause in meinen 4 Wänden eine kleine Ausszeit. Verbal Urlaub.
Autistische Variante meines verbal Urlaubs:
Zwei Stunden auf den Parkplatz schauen, wer da kommt und geht, ohne natürlich zu registrieren, wer da kommt und geht.
Bissl so wie früher in der Schule bei einer faden (bei mir wars Physik) Stunde.
Aktive verbale Ferien Variation:
Mein verdrecktes Kellerabteil vom Lurch und den verstorbenen Kleintieren befreien. Schachteln von A nach B, und KELLERFENSTER PUTZEN! Abgefahren, oder? Jetzt is komplett gaga die Denk.
Kann ich aber wirklich empfehlen. Einen Raum den mann/frau im Jahr vielleicht 5 mal betritt, und sonst sicher Niemand sieht (ausser es gibt ein Rohrgebrechen im Haus und des is jo eher selten) schön zu machen, hat irgendwie was Verschwenderisches, find ich. Gönnt man sich ja selten.
Durch diese Kartarsis bin ich wieder hergestellt. Die toten Tierchen in meinem Keller haben es mir gezeigt, es steckt noch Leben in mir.
Ich bin bereit. Texten, reden, Blog schreiben.
Und so rufe ich euch zu:
Der Blog wird ewig leben!
Apropos leben. Am Samstag in der Sargfabrik Herr Kempf mit LEB LOS!
Mach ich sicher, sei dabei
Bis bald
Birgit
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